Portfolio-Architekt https://portfolio-architekt.de Wertpapierportfolios mit Leichtigkeit verstehen Fri, 01 Mar 2019 22:11:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.10 CAPM – was ist das? https://portfolio-architekt.de/capm-was-ist-das/ https://portfolio-architekt.de/capm-was-ist-das/#respond Sun, 23 Dec 2018 14:40:46 +0000 https://portfolio-architekt.de/?p=769 Der Beitrag CAPM – was ist das? erschien zuerst auf Portfolio-Architekt.

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CAPM – was ist das?

Der Begriff CAPM dürfte dem versierten Investor schon das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen sein. CAPM steht für Capital Asset Pricing Model und ist ein Konstrukt der Kapitalmarkttheorie. Beim CAPM handelt es sich um ein Renditeprognosemodell und es wurde in den 1960er Jahren entwickelt.

Wie funktioniert das CAPM?

Im ersten Schritt werden einige Annahmen getroffen, um die Herleitung und Verwendung des Modells zu garantieren. Eine der wichtigsten Annahmen ist die Existenz des Marktportfolios, welches aus allen Assets besteht. Die Gewichtung einzelner Assets wie bspw. einer einzelnen Aktie im Marktportfolio richtet sich nach dem Marktwert der Aktie, d.h. das Marktportfolio ist marktwertgewichtet.

Von der Capital Market Line (CML) zur Security Market Line (SML)

Aus der Annahme, dass alle Investoren effiziente Portfolios halten, sprich ein Portfolio das bei gegebenem Risiko die maximale Rendite, oder bei gegebener Rendite das minimale Risiko liefert, folgt die Effizienzgerade:

Die horizontale Achse gib das Risiko, gemessen in der Standardabweichung und die vertikale Achse spiegelt die Rendite wieder. Das Marktportfolio ist als roter Punkt eingezeichnet und tangiert den effizienten Rand. Grundsätzlich ist ein effizientes Portfolio auf der eingezeichneten roten Linie zu finden und besteht zu einem bestimmten Prozentsatz aus dem sogenannten risikofreien Zinssatz (Rf) und dem Marktportfolio (M). Je nach Gewichtung wandern wir also auf der roten Linie Richtung Nord-Ost oder Süd-West.

Durch gewisse mathematische Umformungen lässt sich auf Basis der Gleichung der CML nun die Security Market Line, sozusagen das Herz des CAPM, herleiten:

Wie in der Formel und der Grafik ersichtlich, haben wir nun auf der horizontalen Achse nicht mehr bloß die Standardabweichung eines Portfolios, sondern die berühmten Betafaktoren. Im CAPM besteht die zu erwartende Rendite einer Aktie oder eines Portfolios also aus dem risikofreien Zinssatz und dem sogenannten „Risk Premium“. Dieses besteht aus dem Preis des Risikos multipliziert mit der Menge des Risikos.

Beta-Faktor

Der Beta-Faktor gibt, wie eben bereits erwähnt, die Menge des Risikos wider und spiegelt die Sensitivität des Portfolios mit dem Marktportfolio.

Per Definition besitzt das Marktportfolio einen Betafaktor von 1. Sollte nun eine Aktie eine höheren Betafaktor aufweisen, so bewegt sie sich überproportional stark gegenüber dem Markt. Sollte der Markt bspw. um 1% steigen, so würde diese Aktie um mehr als 1% ansteigen. Bei einem Betafaktor kleiner 1 verhält sich dies genauso.

Systematisches und unsystematisches Risiko

Im Zusammenhang mit Risiko liest man immer wieder die Begriffe systematisches und unsystematisches Risiko, welche sich direkt an dieser Stelle aus dem CAPM ableiten lassen. Das systematische Risiko misst wie die Aktie oder ein Portfolio mit dem Markt zusammenhängt bzw. wie hoch der Beitrag des Marktrisikos ist. Das unsystematische Risiko ist unabhängig vom Markt, es stellt sozusagen das individuelle Risiko einer Aktie dar. Beispielsweise könnte ein Verlust des Aktienwerts durch eine Gewinnwarnung eines bestimmten Unternehmens hervorgerufen werden. Dieser Verlust betrifft nur diese spezielle Aktie und hat nichts mit dem Markt zu tun. Die gute Nachricht ist allerdings, dass sich das unsystematische Risiko vollkommen durch Diversifikation eliminieren lässt.

In einer Formel kann man dies so darstellen:

Gesamtrisiko = Systematisches Risiko + unsystematisches Risiko

Wie kann man das CAPM bzw. die Betafaktoren für sich nutzen?

Da das Beta die Sensitivität einer Aktie gegenüber dem Markt angibt, kann man daraus auch das Risiko einer einzelnen Aktie auslesen. Der Markt hat per Definition einen Betafaktor von 1, sollte eine Aktie nun einen Betafaktor >1 haben, so ist diese volatiler und trägt in einem Portfolio mehr zum Gesamtrisiko hinzu als eine Aktie mit einem Beta <1.

Das Beta von Apple beträgt zurzeit laut Yahoo Finance 1,13. Somit ist Apple volatiler als der Gesamtmarkt, der sehr oft durch den S&P500 repräsentiert wird. Vielleicht kann man an der dargestellten Grafik den Effekt des erhöhten Betas ein wenig besser erkennen:

Auf dem Chart sieht man den Verlauf des S&P500 seit Anfang des Jahres. Die blaue abgebildete Linie ist die Kursentwicklung von Apple. Laut der Theorie müssten wir also erkennen, dass Apple proportional stärker als der Markt ansteigt bzw. abfällt, was grundsätzlich auf den ersten Blick der Fall ist.

Eine „Weiterentwicklung“ des CAPM ist die Arbitrage-Pricing Theory, welche die erwartete Rendite durch mehrere Faktoren vorhersagen möchte. Factor-Investing hat in der letzten Zeit deutlich an Popularität gewonnen, deshalb sei an dieser Stelle kurz erwähnt, dass das CAPM ebenfalls ein Spezialfall des sogenannten Factor-Investing ist, wobei der einzige Faktor die Differenz von Marktrendite und risikofreien Zinssatz ist. In einem weiteren Artikel werde ich noch weiter auf die Arbitrage-Pricing Theory und die damit verbundenen Faktoren eingehen.

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

dein Felix von Portfolio-Architekt

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4 Statistiken, die dir die Angst vor dem Aktienmarkt nehmen

Das Investieren am Aktienmarkt gleicht teilweise einer Achterbahnfahrt. In der einen Woche geht es noch steil bergauf, nur um in der nächsten direkt wieder bergab zu gehen. Bei diesem ganzen hin und her können einem oft Zweifel kommen, ob der Aktienmarkt doch das richtige Vehikel für den Vermögensaufbau ist, doch diese Angst ist unbegründet. Wir wollen uns nun einmal ein paar Statistiken über den Aktienmarkt zu Gemüte führen, die vor allem für den risikoaversen Investor Balsam für die Seele sein sollen. Dazu schauen wir uns den wohl am meist beobachteten Aktienindex der Welt etwas näher an: den S&P500.

Wir starten mit einer historischen Betrachtung, die bis ins Jahr 1871 (!) zurückgeht:

Auch wenn man es auf diesem Chart überhaupt nicht erkennen kann, aber er reicht wirklich soweit in die Vergangenheit Falls du doch noch Zweifel hast, dann kannst du dir die Daten selbst direkt von der Homepage von Robert Shiller herunterladen und deine eigenen Analysen starten. Wir wollen uns aber im nächsten Schritt das Ganze mal logarithmiert anschauen, da das bei langfristigen Betrachtungen wie dieser sinnvoller ist.

Nun sieht die Entwicklung schon etwas übersichtlicher aus, genauso wollen wir das haben. Jetzt erkennt man auch beispielsweise die Weltwirtschaftskrise von 1929 im Chart, diese war in der nicht-logarithmierten Betrachtung überhaupt nicht ersichtlich.

Ein Blick auf den Chart reicht aus, um zu sehen, dass wir trotz immer wiederkehrender Wirtschaftskrisen nur eine Richtung kennen: nach oben! Doch möchte ich an dieser Stelle nicht vorgreifen, sondern direkt bei den Statistiken weitermachen. Viel Spaß!

1. Seit 1900 haben wir durchschnittlich eine Korrektur pro Jahr erlebt

Marktkorrekturen sind Teil des Systems. Sie kommen und gehen genauso wie die Sonne jeden Morgen aufgeht und abends wieder am Horizont verschwindet. Doch wann reden wir überhaupt von einer Marktkorrektur bzw. wie hoch fielen denn die Korrekturen im Schnitt aus?

Eine durchschnittliche Marktkorrektur, die wir einmal im Jahr miterleben, beträgt durchschnittlich ca. 14 Prozent. Natürlich ist es unangenehm zu sehen, wenn der Portfoliowert sinkt, jedoch sollte man diese jährlich widerkommende Korrektur als Chance sehen, günstig nachzukaufen. Durch einen vorher definierten Investmentplan lässt sich dieses Phänomen ganz einfach durch den dadurch etablierten Automatismus umgehen. Ich habe dir hier mal die höchsten monatlichen Marktkorrekturen seit 1970 in einer Tabelle und einer Grafik dargestellt:

# Datum Korrektur
1 Okt 2008 -20,39%
2 Nov 1987 -12,56%
3 Okt 1987 -12,08%
4 Jul 1974 -11,67%
5 Mai 1970 -11,51%
6 Sep 2001 -11,36%
7 Jul 2002 -10,89%
8 Aug 2011 -10,56%
9 Sep 1974 -10,40%
10 Mär 1980 -9,19%

In einem Monat bis zu 20% zu „verlieren“ ist natürlich in diesem Moment eine hohe psychische Belastung, doch die nächste Statistik nimmt dir hoffentlich die Angst vor einer Marktkorrektur

2. Nicht einmal 20% aller Korrekturen enden in einem Bärenmarkt

In einer Marktkorrektur ist die Verlockung äußerst groß, seine Positionen einfach zu verkaufen und dem womöglich bevorstehenden Abwärtsstrudel zu entgehen. Doch man sollte sich vor Augen halten, dass nicht einmal jede fünfte Marktkorrektur in einen anschließenden Bärenmarkt mündet, in dem die Kurse selbstverständlich weiterfallen. Somit ist die Angst vor dem Bären oft unbegründet und es gilt die Devise der ersten Statistik: Marktkorrekturen als Chancen sehen.

3. Im Schnitt haben sich alle drei bis fünf Jahre Bärenmärkte ereignet

Was passiert denn nun, wenn wir von einem Bullen- in einen Bärenmarkt wechseln? Was sagt die Statistik?

Ganz einfach, die Statistik sagt uns, dass wir in den letzten 100 Jahren insgesamt 34 Bärenmärkte durchleben mussten. In den letzten 60 Jahren waren es glücklicherweise nur 14. Wollen wir das nun etwas statistischer ausdrücken, dann können wir einfach sagen, dass ganz grob alle 5 Jahre ein Bärenmarkt auf uns wartet. Soweit so gut. Wir wissen also das sowohl jährliche Marktkorrekturen als auch Bärenmärkte hin und wieder dazugehören. Doch wie viel verlieren wir denn in einem Bärenmarkt? Naja, durchschnittlich verlieren wir in einem Bärenmarkt ca. 33%. Das ist natürlich eine etwas unschöne Zahl, man stelle sich einmal vor, dass man ca. 1/3 des Depots beim „dahinschmelzen“ beobachten muss. Was uns darüber hinaus auch noch interessieren sollte ist natürlich die Dauer. Müssen wir uns Monate oder gar Jahre lang mit unserem geschrumpften Depotstand abgeben, oder geht der Bärenmarkt doch etwas schneller über die Bühne?

Die Dauer eines Bärenmarktes ist natürlich unterschiedlich: von 45 Tagen bis hin zu zwei Jahren ist alles mit dabei. Im Schnitt können wir von einer Dauer von ca. 1 Jahr ausgehen. Ich habe dir hier einmal ein paar Bärenmärkte und die entsprechende Dauer in Tagen und den Drawdown in einer Tabelle und einer Grafik dargestellt.

Zeitraum Dauer in Tagen Drawdown
1973 – 1974 694 -45,1
1976 – 1978 525 -26,9
1981 – 1982 472 -24,1
1987 101 -33,5
1990 87 -21,2
2000 – 2001 546 -36,8
2002 200 -32,0
2007 – 2009 515 -57,6

4. Nach dem Bären kommt der Bulle

Wir haben im letzten Punkt gesehen, dass uns ein Bärenmarkt psychisch sehr zusetzen kann, vor allem wenn er über einen längeren Zeitraum andauert. Jedoch sollte diese Statistik deine Laune hoffentlich ein wenig heben, denn nach dem Bären kommt immer der Bulle!

In der folgenden Tabelle siehst du einige Tiefstände in Bärenmarkten und die darauffolgende Performance der nächsten 12 Monate:

Tiefstand des S&P500 Anstieg in den folgenden 12 Monaten in %
26. Mai 1970 43,73
3. Oktober 1974 37,96
12. August 1982 59,40
4. Dezember 1987 22,40
21. September 2001 33,73
23. Juli 2002 17,94
9. März 2009 69,49

Ich hoffe diese abschließende Statistik hat dir nun ein wenig die Angst vor dem Aktienmarkt genommen bzw. du hast hoffentlich auch gelernt, dass man mit Hilfe statistischer Analysen das Investieren ein wenig sicherer und ruhiger angehen kann. Falls du jedoch immer noch ein wenig nervös bist, wenn du an den nächsten Bärenmarkt denkst, dann kann dich hoffentlich dieses Zitat von Warren Buffet etwas beruhigen und zusätzlich die nötige psychische Widerstandskraft im nächsten Bärenmarkt verleihen:

„Der Aktienmarkt ist ein Vehikel, um Geld von den Ungeduldigen auf die Geduldigen zu übertragen“

-Warren Buffet

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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]]> https://portfolio-architekt.de/4-statistiken-die-dir-die-angst-vor-dem-aktienmarkt-nehmen/feed/ 0 Investieren wie Hedgefonds-Manager – so geht’s! https://portfolio-architekt.de/investieren-wie-hedgefonds-manager/ https://portfolio-architekt.de/investieren-wie-hedgefonds-manager/#respond Sun, 23 Sep 2018 08:31:48 +0000 https://portfolio-architekt.de/?p=693 Der Beitrag Investieren wie Hedgefonds-Manager – so geht’s! erschien zuerst auf Portfolio-Architekt.

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Investieren wie Hedgefonds-Manager – so geht’s!

Bereits in einem älteren Artikel habe ich darüber berichtet, wie man mittels eines Online-Tools sein Portfolio nach selbstauserwählten Hedgefonds ausrichten kann. Bewaffnet mit dem Namen des Hedgefonds-Managers oder des Hedgefonds selbst, muss man diesen einfach in die Suchleiste eingeben und bekommt das aktuelle Portfolio, wie von der SEC berichtet, zu Gesicht.

Allerdings gibt es noch eine etwas schnellere bzw. zeitnahe Möglichkeit zu sehen, welche Aktien von den Hedgefonds-Managern ausgesucht wurden. Es gibt tatsächlich einige Hedgefonds-Manager, die anscheinend offenlegen, welche Aktien sie kaufen bzw. verkaufen. Natürlich gibt es hier ebenfalls eine kleine Verzögerung. Ich habe dir hier mal einen Screenshot aufgenommen, auf welchem man klar erkennen kann wie das Tool funktioniert.

Auf der Seite Gurufocus gibt es eine aktuelle Übersicht über Hedgefonds-Manager, die eine Aktie entweder ge- oder verkauft haben. Dabei bleibt es einem selbst überlassen welchen Zeitraum man einstellt bzw. wie aktuell die Meldungen sein sollen. Im Screenshot siehst du den von mir ausgewählten Zeitraum von 1 Monat. In der roten Markierung am oberen Ende steht eine kurze Erklärung wie oft die Aktienauswahl aktualisiert wird bzw. wie aktuell sie ist.

Theoretisch könnte man natürlich jetzt jeden einzelnen Pick, der einigermaßen aktuell ist, also ca. 1 Monat alt, selbst analysieren und dann eine Investmentscheidung treffen. Falls du also mal nicht wissen solltest was aktuell die nächste beste Aktie sein sollte, dann schau doch mal auf Gurufocus vorbei und lass die Hedgefonds-Manager auf dich wirken.

Tatsächlich gibt es noch ein weiteres Online-Tool, welches sogar fast noch besser ist! Im bereits oben erwähnten Artikel habe ich dir die Plattform Whalewisdom vorgestellt. Allerdings gibt es dort noch ein weiteres cooles Tool, welches ich im letzten Artikel nicht erwähnt habe: Die 13F Heat Map!

Die Heat Map zeigt dir an, was aktuell stark gekauft und was stark verkauft wird. Dabei bezieht sich die Analyse auf 150 Hedgefonds, welche von Whalewisdom auf Basis ihrer Performance selbst ausgewählt werden. So ist laut der aktuellen Heat Map die Aktie DOWDUPONT die meistgekaufte:

Weiter unten auf der Seite findest du noch die genau Beschreibung wie die Heat Map berechnet wird. Schau am besten einfach vorbei und lass das Ganze auf dich wirken – es lohnt sich

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen beiden Online-Tools dein Wochenende, sowie zukünftige Research Tätigkeiten etwas versüßen.

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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Youtube-Video: ~15 Minuten

Value-at-Risk and Conditional-value-at-Risk in R

Heute zeige ich dir, wie du mittel R in nur ein paar Zeilen Code den VaR und den CVaR für ein gesamtes Aktienportfolio berechnen kannst.

Somit kannst du dein eigenes Portfolio kritisch untersuchen und feststellen, ob dein aktuelles Risiko auch wirklich deinen Präferenzen entspricht.

Schau dir doch einfach mal das Video an und lass mir dein Feedback da. Entweder hier, oder direkt auf Youtube

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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Youtube-Video: ~ 12 Minuten

Performance-Analyse von Hedgefunds in R Teil 2

Heute gibt es den zweiten Teil der Analyse mittels R!

Darin werde ich dir zeigen, wie du mithilfe von R innerhalb von ein paar Sekunden die Performance von Hedgefunds mit einem selbstgewählten Index vergleichst. Diesen Vergleich werden wir dann auch grafisch darstellen, so dass du dir in Zukunft selbst deine eigenen Analysen bauen kannst.

Schau dir doch einfach mal das Video an und lass mir dein Feedback da. Entweder hier, oder direkt auf Youtube

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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Youtube-Video: ~10 Minuten

Performance-Analyse von Hedgefunds in R

Bereits in einem älteren Artikel habe ich gezeigt, wie man die Performance von Hedgefunds analysieren und mit einer geeigneten Benchmark vergleichen kann. Damit auch Du in Zukunft eigene Analysen starten kannst, habe ich das Ganze in einem Youtube-Video veröffentlicht!

In Zukunft werde ich einige praktische Videos aufnehmen, damit auch Du deine Ideen und Portfolioanalysen selbst umsetzen kannst.

Schau dir doch einfach mal das Video an und lass mir dein Feedback da. Entweder hier, oder direkt auf Youtube 😉

Mit freundlichen Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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Lesezeit: 5 Minuten

Das 7Twelve Portfolio von Craig L. Israelsen

Was schauen wir uns heute gemeinsam an:

  1. Wer ist Craig L. Israelsen und was ist das 7Twelve Portfolio
  2. Wie ist das Portfolio aufgebaut?
  3. Wie ist die Performance des Portfolios?
  4. Fazit

Wer ist Craig L. Israelsen und was ist das 7Twelve Portfolio

Wie man sich sicherlich schon denken kann, ist Craig L. Israelsen der Vater des 7Twelve Portfolios. Im Laufe seiner akademischen Karriere hat er drei Bücher und mehrere Paper zum Thema Financial Planning veröffentlicht. Sein letztes Buch enthält den von ihm vorgeschlagenen Aufbau des 7Twlelve Portfolios, welches er für die Altersvorsoge für geeignet hält.

Aber was haben die Zahlen 7 und 12 mit dem Portfolio zu tun?

Ganz einfach, das Portfolio besteht aus 7 Assetklassen und deckt diese mittels 12 Produkten ab. Die 7 Anlageklassen wären: US Aktien, Nicht-US Aktien, Real Estate, Ressourcen, US Anleihen, Nicht-US Anleihen und Cash. Doch wir wollen uns jetzt mal etwas genauer den Aufbau des Portfolios anschauen.

Wie ist das Portfolio aufgebaut?

Auf seiner Seite www.7twelveportfolio.com gibt Craig L. Israelsen genauste Informationen über den Aufbau, darunter befindet sich auch die obige Abbildung, welche diesen sehr gut darstellt. Ein wichtige Unterscheidung dieses Portfolios sind die zwei verschiedenen Varianten. Es gibt eine rein passive Variante, in der verständlicherweise nur passive Produkte wie ETFs verwendet werden und es gibt eine aktive Variante, in der auch auf Investmentfonds zurückgegriffen wird. Den Unterschied in der Performance zeigen wir nachher im Backtest.

Natürlich interessieren uns zu diesem Zeitpunkt auch die einzelnen Gewichtungen der Assetklassen, welche man an folgender Grafik ablesen kann:

Wie man schnell erkennt, gibt es sogar verschiedene Allokationen je nach Alter. Logischerweise steigt der Anteil des sicheren Cashs mit dem Alter stark an. Wir wollen uns in diesem Artikel allerdings dem Core Model widmen und einen Performance-Check vollziehen.

Dieses Mal mussten wir sogar überhaupt keinen eigenen Backtest erstellen, wir haben das Ganze zwar trotzdem einmal durchgetestet, aber haben dann doch die Daten direkt von der Homepage genommen. Dort gibt es nämlich bereits einen Backtest des Portfolios – völlig kostenfrei! Allerdings werden hier nicht alle Produkte, welche eigentlich im Portfolio sind, miteinbezogen. Das liegt einfach daran, dass für manche Produkte die im Portfolio benutzt werden keine oder nur minderwertige historische Daten verfügbar sind. Somit ist der langfristige Backtest auch kein „perfekter“ Backtest, sondern berücksichtigt lediglich 7 der eigentlich 12 verwendeten Produkte. Wir wollen aber auch einmal schauen, wie das Portfolio in jüngerer Vergangenheit performed hat und zwar dieses Mal auch mit allem was dazugehört.

Et voilá! Die Daten hierfür haben wir ebenfalls wieder direkt von der Homepage, es lohnt sich also auch mal direkt die ganzen Sachen selbst nachzuschauen. Im Backtest sind laut Homepage ein Rebalancing und die dafür anfallenden Kosten enthalten, Steuern und Inflation wurden hingegen nicht berücksichtigt. Auf der Homepage sind natürlich nur die einzelnen Daten vorhanden, die Diagramme haben wir selbst erstellt…

Das passive Portfolio hat in den letzten 20 Jahren eine jährliche Rendite von 7,28% und das aktive von 7,98% erzielt. Die Standardabweichungen betragen 11,70% und 13,34%.

Fazit

Craig L. Israelsen bietet einiges an Wissen rund um das Thema Altersvorsorge an. Sein Portfolio ist das Ergebnis bzw. der Versuch der optimalen Vorsorge und kann eine stabile Performance in der Vergangenheit aufweisen. Jeder der sich für ein breitgestreutes Portfolio, sei es aktiv oder passiv, interessiert, der sollte sich ein wenig auf seiner Homepage austoben. Nicht alle Inhalte sind kostenfrei, doch gibt es einiges an Material zum Durcharbeiten, fast genauso wie bei Portfolio-Architekt 😉

Mit besten Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

Der Beitrag Das 7Twelve Portfolio von Craig L. Israelsen erschien zuerst auf Portfolio-Architekt.

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Ray Dalio’s All Weather Portfolio im Test

Was du hier findest:

  1. Wer ist Ray Dalio?

  2.  Welches Portfolio haben wir getestet?

  3. Wie viel der Backtest aus?

  4. Fazit

Vielleicht hast du ja das Buch von Tony Robbins: Money – Master the Game gelesen. Wenn ja, dann wird dir das All Weather Portfolio von Ray Dalio schon bekannt sein, denn in diesem Buch hat er diese Portfoliozusammenstellung vorgestellt. In diesem Artikel wollen wir einmal einen genaueren Blick auf Ray Dalio und sein All WeatherPortfolio werfen.

Wer ist Ray Dalio?

Ray Dalio ist der Gründer von Bridgewater Associates, einem der größten Hedgefonds der Welt welcher Insgesamt ein Vermögen von über 160 Milliarden USD verwaltet. Aufgrund der überragenden Performance des Hedgefonds ist es klar, dass dieser bereits für neue Investoren geschlossen wurde. Dalio selbst steht auf der Forbes Liste weit oben mit einem geschätzten Vermögen von über 17 Mrd. USD.

Das All Seasons Portfolio wurde von Ray Dalio nach einer langen Suche nach der optimalen Asset Allokation, die zukünftige ungewisse Marktereignisse gut „abfedert“, erstellt. Den gesamten Entwicklungsprozess findet man sogar in einem PDF von Bridgewater, allerdings nur auf Englisch. Nichtsdestotrotz ist ein Blick auf die Geschichte von Ray Dalio, sowohl als auch auf die Entwicklung des Portfolios definitiv ein paar Minuten wert.

Wie sieht das Portfolio aus?

Hier einmal die Eckdaten des Portfolios:

Vielleicht wird dich jetzt vor allem der große Anteil an Staatsanleihen etwas überraschen, da viele Anleger diese meist nur sehr gering gewichten. Doch wir wollen nun einmal konkret über Zahlen reden und das Portfolio einem Backtest unterziehen.

Hosen runter – Daten her!

Beim folgenden Backtest haben wir für den einzelnen Asset Klassen folgende Märkte gewählt:

Asset Klasse Markt
30% Aktien 18% S&P500

3% US Small Caps

6% Foreign Developed (EAFE)

3% Foreign Emerging

40% Langlaufende Staatsanleihen 40% US Government Bonds 30 Jahre
15% Mittelfristige Staatsanleihen 15% US Government Bonds 10 Jahre
7,5% Gold 7,5% Gold
7,5% Rohstoffe 7,5% Goldman Sachs Commodity Index

Den Backtest führen wir bis Ende 2016 durch, beginnend mit 1973. Zusätzlich wird ein jährliches Rebalancing durchgeführt.

Et voila, das Ergebnis:

Aus 100$, die man zu Beginn des Jahres 1973 in das All Seasons Portfolio investiert hat, wurden Ende 2016 über 4700$! Dabei sollte vor allem eins auffallen, dieses Portfolio bzw. der Backtest weißt so gut wie keine großen Drawdowns auf. Natürlich sieht man immer wieder leichte Seitwärtsphasen und Einbrüche, aber im Vergleich zu anderen Porfoliokonstruktionen macht dieses hier einen sehr guten Eindruck.

Wie steht es um die Renditen?

Hier noch ein kleiner Auszug wie sich die Renditen Jahr für Jahr entwickelt haben:

Auch hier sieht es wirklich sehr gut aus. Im Schnitt hat das Portfolio eine Rendite von 9,17% pro Jahr erwirtschaftet, was beachtlich ist. Natürlich könnte man dagegenhalten, dass gerade Staatsanleihen in den letzten Jahrzehnten natürlich eine bessere Rendite ausgewiesen haben als zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels. Doch wie immer gilt natürlich auch hier, niemand weiß wie genau die einzelnen Asset Klassen in Zukunft abschneiden werden!

Wie steht es um das Risiko?

Wenn wir über Backtests reden, dann sollten wir natürlich den Fokus nicht nur auf die Rendite, sondern ebenfalls auf das Risiko lenken. So beträgt die Standardabweichung dieses Portfolios knapp über 8%, was in einer Sharpe-Ratio von 0,52 resultiert. So weit so gut und was macht der Drawdown?

Sieht ebenfalls ansprechend aus. In der Spitze lag der maximale Drawdown bei 14,59%, was natürlich für die meisten absolut hinnehmbar ist. Zusätzlich sei hier erwähnt, dass dieser maximale Drawdown zur Finanzkrise 2008/2009 hinzunehmen war, während viele andere Portfolios einen Drawdown von bis zu über 50% erlitten haben! (Wie du deinen maximalen Drawdown verringern kannst, findest du hier.)

Fazit

Über Ray Dalio muss meines Erachtens nicht sehr viel gesagt werden, nicht umsonst gilt er als Steve Jobs der Investmentbranche. Er hat einen Mulit-Milliarden Dollar schweren Hedgefonds aufgelegt und diesen über mehrere Jahre sehr gut geleitet.

Dalios All Weather Portfolio weißt, zumindest im Backtest, eine wirklich sehr stabile Performance auf. Die Rendite ist trotz des geringen Aktienanteils dennoch erheblich gut und die Wertentwicklung kann sich sehr sehen lassen. Um das Portfolio für deutsche Anleger zugänglich zu machen, könnte man natürlich die einzelnen Anteile mit einem ETF in heimischer Währung nachbilden. Die Staatsanleihen könnten natürlich auch durch deutsche ersetzt werden. Was sind deine Vorschläge für eine praktikable Umstrukturierung des All Weather Portfolios? Lass es mich in den Kommentaren wissen und dann führe ich vielleicht auch erneut einen Backtest durch

Mit besten Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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Investieren wie Hedgefonds

Im Oktober war es ein wenig ruhig um unseren Blog Portfolio-Architekt, das soll sich jetzt wieder ändern! Allerdings gibt es natürlich auch einen guten Grund, warum die letzten Wochen kein Blogartikel erschienen ist und zwar arbeiten wir derzeit an der Portfolio-Akademie. Dort wirst du einiges an Material rund um das Thema Finance vorfinden – frei von jeglichen Kosten natürlich… Falls dich also schon immer irgendein Thema besonders interessiert hat, dann melde dich einfach, dann können wir es eventuell noch unterbringen!

Genug Werbung für einen Tag, ab geht’s!

Stell dir vor du könntest dein Geld nicht nur passiv in ETFs investieren, sondern einen kleinen Teil deines Portfolios indirekt von einem Hedgefonds managen lassen. Dabei könntest du bspw. ein ganz normales, passives ETF-Portfolio verwalten und etwa einen Anteil von 10% aktiv anlegen. Ich habe ja bereits in der Vergangenheit eine etwas quantitative Analyse durchgeführt, wie man die Performance von Warren Buffet mittels statistischer Methoden abbilden kann. Dieses Mal benötigst du allerdings keinerlei Statistikkenntnisse, sondern nur das richtige Tool.

Warren Buffet als dein Portfoliomanager, wie wäre das?

Das Orakel von Omaha ist natürlich für seine Expertise was das Stock Picking betrifft bekannt, so wäre es doch reizvoll, wenn man dieselben Aktien wie Warren Buffet im Portfolio hätte bzw. ihm folgen könnte. Natürlich gibt es auch andere Finanzgröße wie George Soros, Ray Dalio oder David Einhorn, die ihr Können bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben. Jetzt kommt die „Überraschung“, es gibt ein Tool mit dem du die Performance vieler Hedgefonds und Portfoliomanagern nachbilden kannst. Natürlich nicht direkt 1:1, aber nichtsdestotrotz ist so manche Performance wirklich beeindruckend.

Whalewisdom – dein Zugang zu den Big Boys

Auf der Homepage Whalewisdom kannst du die aktuellen Portefeuilles vieler Hedgefonds einsehen. Du weißt ja vielleicht, dass Hedgefonds ihre Positionen immer wieder veröffentlichen müssen, natürlich ein wenig zeitversetzt, aber sie sind für alle einsehbar. Nun stell dir vor, du findest einen Anlagestil der etwas langfristiger ausgerichtet ist und gleichzeitig noch eine sehr gute Performance bietet. Aus diesem Mix würde sich doch etwas anfangen lassen, oder? Du könntest doch die freien 10% deines Portfolios so verwalten, dass diese aktiv gemanaged werden um evtl. etwas mehr Rendite rauszukitzeln.

Greenlight Capital – Hedgefonds von David Einhorn

Ich habe dir hier ein paar Screenshots eingefügt, darin siehst du wie die Seite aufgebaut ist und welche Informationen du darin findest. Ein ganz lustiges Tool mit dem man gerne ein bisschen herumspielen kann, zumindest habe ich so die letzte Stunde verbracht

So, das soll es auch schon gewesen sein mit diesem kurzen Artikel. Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Tool das Wochenende ein wenig versüßen, vorausgesetzt du hast noch keine Pläne

Mit besten Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio,

dein Felix von Portfolio-Architekt

PS.: Solltest du dich für die Portfoliotheorie von Markowitz interessieren bzw. du willst einen praktischen Artikel darüber lesen, dann schau doch auf dem ETF-Blog vorbei! Ich habe dort diese Woche einen Gastartikel veröffentlicht.

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Sortino Ratio – die bessere Sharpe Ratio?

Vor einiger Zeit hatte ich bereits die Sharpe-Ratio erläutert und wie man sie einsetzen kann. In diesem Blogartikel wollen wir uns die Sortino Ratio näher anschauen und bewerten, ob sie vielleicht sogar besser geeignet ist als die Sharpe Ratio.

Wozu brauchen wir überhaupt Ratios?

Langt es denn nicht, wenn wir uns einfach die Rendite anschauen und uns nur an dieser Kennzahl orientieren? Naja, man könnte es natürlich so handhaben, doch sollte man wissen, dass das Investieren grundsätzlich aus zwei Dimensionen besteht: Rendite und Risiko!

Leider wird meinen Geschmack viel zu häufig nur auf die Rendite geschaut und das damit verbundene Risiko links liegen gelassen. Ratios helfen uns in diesem Zusammenhang diese beiden Dimensionen in einer einzigen Kennzahl zu bewerten. So setzt die Sharpe-Ratio die erzielte Rendite ins Verhältnis zur Volatilität. Und wo setzt hier die Sortino Ratio an?

Berechnung der Sortino Ratio

Die Sortino Ratio wird ganz ähnlich zur Sharpe Ratio berechnet, mit einem einzigen Unterschied:

Das was oben im Zähler steht, sollte selbsterklärend sein. Man subtrahiert einfach den risikofreien Zinssatz von der erzielten Rendite. Der Nenner scheint hier der Knackpunkt zu sein. Darum wollen wir uns jetzt einmal kümmern. Volatilität der negativen Renditen bedeutet, dass wir nur die Renditen zur Berechnung der Volatilität heranziehen, die eine gewisse Mindestrendite nicht erfüllen. So könnten wir bspw. diese Schranke auf 1% setzen. Im nächsten Schritt würden wir die Volatilität für alle Renditen kleiner 1% berechnen. Es wird hier also nur die Downside betrachtet. Die Upside, also Rendite größer 1%, fließen in die Berechnung nicht mit ein.

Ein kleines Beispiel

In der Tabelle sind mehrere Renditen abgebildet, sowie die „Mindestrendite“.

Jahr Mindestrendite Erzielte Rendite Volatilität der negativen Renditen
1 1% 2%
2 1% -0,5% -0,5%
3 1% 4%
4 1% 2%
5 1% -2% -2%
6 1% 3,5%
7 1% -0,8% -0,8%
8 1% 0,4% 0,4%
9 1% 4,9%
10 1% 1,5%
11 1% 0% 0%
12 1% -1,5% -1,5%

Die Volatilität aller Renditen beträgt 2,23%, wobei die Volatilität der Downside lediglich 0,90% beträgt! Das liegt einfach daran, dass die Schwankungen „nach oben“ nicht mit einbezogen werden.

Um das Prinzip noch deutlicher zu machen, wollen wir einfach mal die Sortino und die Sharpe Ratio über diesen Zeitraum bzw. für das genannte Beispiel berechnen. Dabei treffen wir die Annahme, dass der risikofreie Zinssatz zurzeit bei 0% notiert. Die durchschnittliche Rendite über den Betrachtungszeitraum beträgt 1,13%.

  • Sharpe Ratio = (1,13% / 2,23%) = 0,50
  • Sortino Ratio = ( 1,13% / 0,90%) = 1,25

An diesem Beispiel wird der Unterschied hoffentlich deutlich. Die Sortino Ratio bestrafft also negative Renditen, die unterhalb der Mindestgrenze liegen. Diese kann dabei natürlich frei variiert bzw. gewählt werden. Sollte keine einzige Rendite unter die Mindestgrenze fallen, dann ist das natürlich super.

Wann wird die Sortino Ratio benutzt?

Die Sortino Ratio wird überwiegend bei aktiven Investments benutzt, also zur Bewertung von bspw. Aktienfonds. Der ursprüngliche Gedanke und ich hoffe ich irre mich nicht, war die Bewertung von Hedgefonds, da diese möglichst in allen Marktphasen einen absoluten Return erwirtschaften sollten. Für mich als Privatanleger bleibt allerdings nichtsdestotrotz die Sharpe Ratio die erste Wahl.

Damit wären wir auch schon am Ende diesem kurz ausgefallenen Blogartikel angekommen. Falls er die gefallen hat, dann lass mich das doch bitte wissen. Dann stell ich sicher, dass in nächster Zeit weitere Ratios begutachtet werden

Mit besten Grüßen und weiterhin ein schwankungsfreies Portfolio

Dein Felix von Portfolio-Architekt

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